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Geschichte

Die vorrömische Zeit Bad Berleburgs

Grabungsfunde bestätigen die Besiedlung der heutigen Stadt Bad Berleburg im 7. Jahrhundert vor Chr.

Die Geschichte von Aue beginnt in der keltischen, also der vorchristlichen Zeit. Auf markanten, steilen Bergkuppen findet sich bei der Ortschaft Aue eine Wallburg oder auch Fliehburg genannt. Es ist dies eine mächtige Ringwallanlage, die noch teilweise erhalten ist und unter Denkmalschutz steht. Ausgrabungen haben ergeben, dass schon in der vorrömischen Eisenzeit (800-700 bis Christi Geburt) dieser Raum besiedelt war. Im Jahre 1174 wird erstmals der Name "Widechinstein" (Wittgenstein) erwähnt. Mit dem Grafen Siegfried I. beginnt die eigentliche Geschichte der Grafschaft Wittgenstein.

Berleburg, hoch über dem Odeborntal gelegen, bot sich als Stützpunkt für den Ausbau des Territoriums an. In einer Urkunde des Klosters Grafschaft wird die Ortschaft Berleburg erstmals im Jahre 1258 als "Berneborg" bzw. "Berneborgh" belegt. Am 30. März dieses Jahres gingen Burg und Burgberg in den gemeinsamen Besitz von Graf Siegfried von Wittgenstein und Klostervogt Adolf von Grafschaft über.

 

Eine Reihe von Zeugnissen der Folgezeit bestätigen diese Stadtgründung. Sowohl diese "Doppelherrschaft" als auch die geringe Einwohnerzahl hatten zur Folge, dass ein volles städtisches Gemeinwesen erst im Jahre 1330 unter Einschluss von Bürgermeister, Schöffen und Rat ausgebildet wurde. Das Grafengeschlecht Wittgenstein und Seyn-Wittgenstein bestimmten in den folgenden Jahrhunderten maßgeblich die Geschicke der Region. Berleburg wird Haupt- und Residenzstadt. 1732 bauen Graf Casimir und seine Gemahlin Esther das aus dem Jahr 1522 stammende Schloss weiter aus.

 

Noch heute können Besucher die prächtigen Stuckarbeiten bewundern. Die Grafen von Seyn-Wittgenstein galten als liberal, darum ist es wenig verwunderlich, dass von der Kirche Verfolgte ausserhalb Europas den Weg nach Berleburg fanden. Im 18. Jahrhundert galt die Stadt als Zentrum pietistischer Bewegungen. Die berühmte Berleburger Bibel ist heute im "Wittgensteiner Heimathaus" ausgestellt.

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